Gerne möchten wir Ihnen unsere neuen Mitarbeitenden vorstellen.
Am 1. August durften wir Frau Caduff, verantwortlich für das Ressort
„Kind & Familie“, in unserem Team begrüssen.

Bitte stell Dich kurz vor.
Mein Name ist Patricia Caduff (Martins de Carvalho).
Wie mein Name verrät, bin ich Bündnerin und mit einem Portugiesen verheiratet. Wir haben 2 Töchter im Alter von 15 und 14 Jahren. Zur Familie gehören noch ein Hund und eine Katze.
Wohnhaft:
Schon seit 16 Jahren in Aadorf.
Hobbies:
Reisen, Kunst & Kultur, Fotografieren, Gestalten in verschiedenen Varianten, Ski fahren, Musik, feines Essen, Zeit mit Familie und Freunden.
Ursprünglich erlernter Beruf:
Ich bin ursprünglich gelernte Fotografin und habe in verschiedenen Bereichen Ausbildungen absolviert.
Bisherige Tätigkeiten:
Ich hatte das Glück, bereits mit 21 Jahren selbständig zu sein (Werbe-Fotostudio) und grossartige Menschen kennen zu lernen, die mir viele Türen geöffnet haben. Angefangen von Fotografie-Unterricht über Grafik-Design zur Mitgründung einer eigenen Vorkursschule in Richtung Gestaltung. Zudem habe ich in verschiedenen Dienstleistungs-Bereichen gearbeitet, um am Schluss in der Administration zu landen.
Weshalb hast Du die Ausbildung zur Katechetin gemacht?
Ich bin im Kanton Graubünden aufgewachsen und wurde streng katholisch erzogen. Ich verstand als Kind nicht immer, wieso ich wegen der Religion so viele Regeln und Vorschriften befolgen musste. Als ich mit 15 meine Heimat verliess, fühlte ich mich frei und wollte eine längere Zeit nichts mehr mit der Katholischen Religion zu tun haben. Ich hinterfragte Vieles und beschäftigte mich vor allem mit anderen Religionen. Je mehr ich aber über andere Religionen las, umso mehr wurde ich in meinem Christlichen Glauben bestärkt.
Mit meinen Töchtern besuchte ich einige Male das „Fire mit de Chline“ und fand es sehr schön. Diesen ersten Einstieg in die Religion und Kirche finde ich für Kinder sehr passend und übernahm während 5 Jahren, mit 2 Kolleginnen, die Organisation dieser Feiern.
Nach diesem ersten Schritt folgte der nächste! In Aadorf suchte man nach einer Nachfolgerin für den Religionsunterricht, und ich wurde direkt angefragt, ob ich die Ausbildung machen würde.
Religionsunterricht ist heute genauso wichtig wie in meiner Kindheit, und ich will meinen Beitrag dazu leisten.
Was reizt Dich an Deiner neuen Aufgabe in unserem Pastoralraum?
Meine Hauptaufgabe war bis jetzt der Religionsunterricht in Aadorf. In der Sakramenten-Vorbereitung und bei den Familien-Gottesdiensten habe ich gemerkt, dass mir oft die Freiheit gefehlt hat, eigene Ideen umzusetzen. Gleichzeitig haben mir viele Familien ihre Wünsche und Bedürfnisse an die Kirche mitgeteilt.
Im Ressort «Familie und Kind» sehe ich nun die Chance, genau diese Anliegen aufzugreifen und in neue Angebote umzusetzen. Hier im Pastoralraum Bischofsberg hat es bereits ein gutes Angebot und ein starkes Team dahinter – und ich freue mich, mit meiner Kraft und meinem Engagement dazu beizutragen, das bestehende Angebot für Kinder und Familien weiter auszubauen und lebendig zu gestalten.
Besonders freue ich mich auf den Aufbau der Taufpastoral – denn gerade hier können wir Familien von Anfang an begleiten und ihnen zeigen, dass Kirche ein lebendiger und unterstützender Ort für sie ist.
Wenn Du ein Projekt aufgleisen könntest, was würdest Du machen?
Ich habe schon einige Ideen für Projekte, kann sie aber noch nicht klar definieren, da ich den neuen Pastoralraum hier erst kennenlernen und rechtliche sowie organisatorische Möglichkeiten prüfen möchte. Die Ideen sind auf jeden Fall da, und ich freue mich, sie Schritt für Schritt umzusetzen. «Was jetzt schon feststeht: In der Taufpastoral möchte ich mit dem Farbenspiel-Konzept arbeiten.»
Als neuen Pastoralraumleiter dürfen wir Pfr. Dominic Kalathiparambil begrüssen.
Auch mit ihm haben wir uns unterhalten.

Wo sind Sie aufgewachsen?
Ich bin in einem kleinen, schönen Dorf in Kerala aufgewachsen, nahe der Stadt Kochi im Süden Indiens. Dort habe ich meine Wurzeln – in einer Region, die für ihre Sonne, ihre Vielfalt und ihre Herzlichkeit bekannt ist.
Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Ich würde mich als einen fröhlichen Christen und einen friedliebenden Menschen bezeichnen. Es ist mir wichtig, Freude und Ruhe auszustrahlen.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
In meiner freien Zeit lese ich sehr gerne. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, spiele ich auch Cricket – ein Mannschaftssport, der in Indien beinahe denselben Stellenwert hat, wie in der Schweiz die Schokolade: fast unverzichtbar.
Sie haben zuerst Chemie und Philosophie studiert – was hat Sie bewogen, Theologie zu studieren und Priester zu werden?
Schon als Kind trug ich den Wunsch in mir, Priester zu werden. Dieser Gedanke hat mich durch meine Jugend begleitet und ist mit mir gewachsen. Schließlich habe ich den Schritt ins Seminar gewagt. Mein Bischof in Indien damals legte dabei grossen Wert auf eine ganzheitliche Ausbildung: So durfte ich zunächst Chemie studieren. Später folgte das Philosophiestudium als Grundlage für die Theologie – zwei Blickrichtungen, die mir halfen, die Welt sowohl naturwissenschaftlich als auch philosophisch zu erfassen, bevor ich mich schliesslich auch theologisch vertiefen durfte.
Wo und wann wurden Sie zum Priester geweiht?
Im Jahr 2014 wurde ich in meiner Heimatdiözese Verapoly in Kerala zum Priester geweiht. Es war ein Tag voller Dankbarkeit und Freude – und zugleich der Beginn eines Weges, der mich bis heute mit immer neuen Erfahrungen und Begegnungen bereichert.
Sie waren bisher in der Region Gösgen tätig. Was zog Sie in die Ostschweiz, in unseren Pastoralraum?
Der Schritt erfolgte auf Wunsch von Bischof Felix Gmür und in Absprache mit der Bistumsleitung. Nach fast fünf erfüllten Jahren in Gösgen wurde mir eine neue Aufgabe im Bistum Basel anvertraut – der Pastoralraum Bischofsberg. Diesem Vorschlag habe ich gerne zugestimmt, weil ich gespürt habe: Es ist Zeit für einen neuen Abschnitt.
Mit der Region Gösgen verbindet mich seit 2008 sehr viel. Während meines Theologiestudiums in Deutschland durfte ich die Pfarrei Erlinsbach als „Patenpfarrei“ kennenlernen. Dort war ich zunächst Seminarist, später als Kaplan und schliesslich viereinhalb Jahre leitender Priester. Diese lange Wegstrecke erfüllt mich mit Dankbarkeit.
Umso schöner ist es nun, in der Ostschweiz ein neues Kapitel beginnen zu dürfen. Schon die erste Begegnung mit dem Kirchgemeinderat, dem Seelsorgeteam und dem erweiterten Team hat mir einen sehr positiven, respektvollen und herzlichen Eindruck vermittelt.
Zudem fasziniert mich die Ostschweiz mit ihrer landschaftlichen Schönheit, ihrer Geschichte und den offenen Menschen. Mein erster Eindruck ist durchweg positiv – und ich bin zuversichtlich, dass mich diese Freude noch lange begleiten wird.
Was haben Sie sich für Ihre neue Aufgabe als Pastoralraumleiter vorgenommen, und was ist Ihnen besonders wichtig?
Meine Aufgabe als Pastoralraumleiter sehe ich als Chance, weiterhin Christus zu dienen – mitten unter den Menschen. Besonders wichtig ist mir, dass die Menschen im Zentrum stehen: ihre Anliegen, ihre Hoffnungen, ihr Glauben.
Gemeinsam unterwegs zu sein, einander zu begleiten und im Glauben zu wachsen – das ist mein größter Wunsch für unseren Pastoralraum.
Seit 1. Oktober ist Jean-Pierre Sitzler als Seelsorger in unserem Pastoralraum tätig.

Bitte stellen Sie sich kurz vor:
Ich heisse Jean-Pierre Sitzler, bin Theologe, Kursleiter, Berater und Coach.
Wo sind Sie aufgewachsen?
Meine Kindheit und Jugendzeit habe ich in Karlsruhe (D) verbracht. Dort wurde ich geboren und habe ich die Schule bis zur Matura besucht. Seit der Erstkommunion in der dritten Klasse bin ich mit einer Heimatgemeinde verbunden und habe mich in der Ministranten- und Jugendarbeit eingebracht. Diese Verbindung möchte ich zu meinem Aufwachsen zählen, weil das eine wichtige Erfahrungszeit für mich war, mit allen Tätigkeiten, die ich ausüben durfte.
Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Vielseitig. Ich habe viele Interessen und Begabungen, so dass ich sowohl theologische Fachbücher gerne lese als auch handwerkliche Tätigkeiten ausübe, wozu ich leider zu selten komme. Gerne beobachte ich Situationen und Konstellationen und versuche so, Sachverhalte und Gegebenheiten zu analysieren und zu verstehen. Eine gewisse Neugier ist auch dabei. In einer freudigen Runde kann ich sehr gesellig sein, was zu spät werdenden Abenden führen kann.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Seit einigen Jahren gehe ich mit einem Kollegen segeln, habe selbst aber keinen Segelschein. Wenn ich nicht auf dem Wasser bin, gehe ich wandern oder Freunde besuchen. Im Sommer verbringe ich eine Woche bei der „Campingkirche“, einem Angebot zur Kinder- und Familienanimation mit Familiengottesdienst am Sonntag.
Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?
Neben meinen kirchlichen Engagements in der Pfarrei, die wichtige Erfahrungszeiten waren, habe ich in Freiburg im Breisgau (D) und in Jerusalem Theologie studiert. Nach dieser Zeit der Studien durfte ich für drei Jahre als „Referent für Kirche und Tourismus am Bodensee“ arbeiten, so verschiedene touristische Projekte kennenlernen und bereits „internationale“ Kontakte in der Bodenseeregion knüpfen. Vor fast fünf Jahren habe ich bei der Katholischen Landeskirche im Thurgau als Fachstellenleiter Kirchliche Erwachsenenbildung begonnen und freue mich über die verschiedensten Kurse mit unterschiedlichsten Menschen und Themen.
Sie sind Stellenleiter der Erwachsenenbildung bei der Landeskirche Thurgau. Wie sind Sie auf unseren Pastoralraum aufmerksam geworden?
Seit meiner Tätigkeit im Thurgau habe ich verschiedene Kontakte in die Pfarreien und Pastoralräume knüpfen können. Zugleich merkte ich, dass der konkrete Kontakt zur Pastoral vor Ort selten besteht. Da wurde ich neugierig und wollte selbst schauen, welche Angebote und Prozesse laufen und wie ich mich einbringen kann. So habe ich mich mit Brigitte Glur, Bistumsregionalleitung, auf die Suche gemacht und wurde auf den Pastoralraum Bischofsberg aufmerksam. Ich wusste, dass durch Pensionierungen ein paar Veränderungen anstehen. So habe ich diese Chance ergriffen und freue mich auf meine neue Teilzeittätigkeit.
Haben Sie Wünsche & Hoffnungen für Ihre neue Aufgabe bei uns?
Ich wünsche mir gute Begegnungen, einen guten, gemeinsamen Weg im Austausch und im Ringen um Gott und Glauben in der Kirchgemeinde, Pfarrei, im Pastoralraum, in der Ökumene und in der Gesellschaft. So hoffe ich auf motivierte, begeisterte Menschen, die in ihrem Alltag ihren Glauben leben und so täglich Zeugnis geben von der Botschaft Jesu. Und ich weiss, dass diese Menschen da sind, dass engagierte Menschen sich in Kirchgemeinde und Pastoralraum einbringen und dass Glaube auf verschiedenste Arten und Weisen gelebt wird.
Wir heissen unsere neuen Mitarbeitenden herzlich willkommen, wünschen allen einen guten Start und viel Freude und Erfüllung in den neuen Aufgaben.
Bea Vicentini



