Firmung in Bischofszell

20 junge Menschen setzen ein persönliches Zeichen

Bei sonnigem Wetter trafen sich am Samstag, 9. Mai, viele Familienangehörige und Gäste in der St. Pelagiuskirche in Bischofszell. Im Mittelpunkt standen 20 junge Frauen und Männer, die sich bewusst für das Sakrament der Firmung entschieden haben und ihren Glaubensweg weitergehen.
Gemeinsam mit ihren Patinnen und Paten sowie mit Bischofsvikar Hanspeter Wasmer und Pfarrer Dominic Kalathiparambil gestalteten sie die Feier. Nach einer intensiven Vorbereitung konnten die Firmandinnen und Firmanden nun selbst «Ja» zu ihrem Glauben sagen. Das Sakrament der Firmung stärkt sie und gibt ihnen Orientierung für ihren weiteren Lebensweg.

Unterschiedliche Wege – ein gemeinsames Ziel
In der Vorbereitung gab es zwei Möglichkeiten: einen klassischen Weg mit thematischen Treffen und einen erlebnisorientierten Zugang mit einer Reise nach Assisi. Beide Varianten führten zum gleichen Ziel und setzten unterschiedliche Schwerpunkte. Trotzdem trafen sich alle immer wieder gemeinsam, etwa beim Startanlass, bei einem Vorbereitungstreffen für den Gottesdienst und am Abend vor der Feier. So wuchs die Gruppe zusammen, auch wenn die Wege verschieden waren.

Engagement und Erfahrungen im Alltag
Die Jugendlichen, die den klassischen Weg wählten, setzten sich intensiv mit Fragen rund um Glauben, Verantwortung und Zusammenleben auseinander. Besonders eindrücklich war der Besuch der Gassenküche in St. Gallen. Dort wurde konkret spürbar, was es bedeutet, wenn Menschen auf Unterstützung angewiesen sind, und wie wichtig Begegnung und Zeit füreinander sind. Diese Erfahrung wirkte nach. Die Kollekte im Firmgottesdienst wurde der Gassenküche gespendet. Damit setzten die jungen Erwachsenen ein bewusstes Zeichen der Solidarität.

Unterwegs auf den Spuren von Franziskus und Klara
Die andere Gruppe verbrachte fünf Tage in Assisi. Dort setzten sich die Teilnehmenden mit dem Leben von Franziskus und Klara auseinander und nahmen sich Zeit für persönliche Glaubensfragen. Der Ortswechsel half, Abstand vom Alltag zu gewinnen und neue Perspektiven zu entdecken. Ein besonderer Moment war auch der Ausflug nach Rom mit dem Besuch der Schweizergarde. Diese Begegnung ermöglichte einen zusätzlichen Einblick in das kirchliche Leben.

Wir wünschen den Gefirmten Mut, Vertrauen und offene Herzen auf ihrem weiteren Weg und die stärkende Nähe des Heiligen Geistes, der sie begleitet und trägt.

Marija Neururer

 

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