Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen

ökum. Gottesdienst mit anschl. Suppenzmittag

Die evangelische und die katholische Kirche Bischofszell feierten am 22. Februar 2026 einen ökumenischen Gottesdienst. In den Kurzpredigten wurde das Kampagnenthema „Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen“ aufgegriffen und im Anschluss des Gottesdienstes waren alle zum gemeinsamen Mittagessen zu Gunsten der Fastenkampagne eingeladen.

Paul Wellauer (evang. Pfarrer) und Jean-Pierre Sitzler (kath. Seelsorger) begrüssten die Gottesdienstgemeinde am ersten Fastensonntag in der katholischen Kirche Bischofszell. Gerade jetzt, da das Frühjahr wiederkommt, ist die Zeit der Aussaat und der Geduld, damit alles wachsen kann. Neben den Bauern und Bäuerinnen, die mit ihrer Arbeit ihren Lohn verdienen, erfreuen sich auch viele Hobby-Gärtner*innen am Säen und Pflanzen. Was für ein Glück, dass das in unseren Breiten recht gut geht, auch wenn es immer wieder kritische Momente geben kann.

Im Blick auf die Welt und die starke Klimaveränderung zu wärmeren Hitzeperioden und extremeren Wetterverhältnissen zeigt sich, dass das Säen, Pflanzen, Wachsen-Lassen und Ernten nicht überall gut gelingt. Wer dann noch auf die Verteilung der Güter der Erde achtet, bemerkt schnell, dass es Menschen in «Hunger-Ländern» und in «Ländern der Überfülle» gibt.

Die Kampagne von Fastenaktion und HEKS will auf diese Umstände aufmerksam machen und zum Nachdenken und Handeln anregen. Allein durch das Sammeln von Spenden während des Gottesdienstes und zu anderen Gelegenheiten können kleine Veränderungen angestossen werden. Auf diese Weise erlangen Menschen eine Unterstützung, die sie sehr notwendig haben.

Im Anschluss an den Gottesdienst hat ein Team der katholischen Kirchgemeinde Bischofszell das Mittagessen organisiert, alles eingerichtet und die Gäste verköstigt.

Die Einnahmen gehen auch an die Kampagne „Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen“.  Gerne teilen wir Ihnen mit, dass wir insgesamt den Betrag von Fr. 1’170 einnehmen durften; dieser setzt sich zusammen aus Kollekten im Gottesdienst sowie den Einnahmen am Suppenzmittag.

Vielen Dank an alle Mitwirkenden und alle Spender*innen.

Jean-Pierre Sitzler

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