eindrückliche Begegnungen
Am frühen Morgen machten sich die Firmandinnen und Firmanden in Bischofszell auf den Weg und fuhren gemeinsam mit dem Zug nach St. Gallen. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten sie die Gassenküche. An diesem Ort bekommen Menschen mit Suchtproblemen oder herausfordernden Lebenssituationen Unterstützung, eine warme Mahlzeit und ein offenes Ohr.
Besonders eindrücklich war die Erzählung eines Klienten, der seine bewegende Lebensgeschichte schilderte und davon berichtete, wie sehr ihm die Gassenküche geholfen hat.
Wieder zurück in Sitterdorf sprachen die Teilnehmenden über den Begriff Diakonie. Sie tauschten sich darüber aus, welche sozialen Einrichtungen es in der Region gibt, welche Bedeutung die Kirchensteuer hat und wie sie eingesetzt wird. Danach kochte die Gruppe gemeinsam das Mittagessen. Es wurde viel gelacht, gearbeitet und miteinander gesprochen.
Am Nachmittag gestalteten alle kreativ ihr eigenes Patenpäckli, das später an die jeweilige Firmpatin oder den Firmpaten verschenkt wird. Den Abschluss des Tages bildete eine ruhige und stimmungsvolle Feier mit Gesängen aus Taizé in der Kirche, die allen nochmals die Möglichkeit gab, innezuhalten.
Dieser Tag machte deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und Menschlichkeit sind und wie viel erreicht werden kann, wenn man sich gemeinsam engagiert.




