Festgottesdienst zur Firmung

22 junge Erwachsene sagen Ja zum Glauben

Am Sonntag, dem 25. Mai, versammelte sich eine grosse Festgemeinde in der St. Pelagiuskirche Bischofszell zur Feier der Firmung. Gemeinsam feierten 22 junge Erwachsene mit ihren Patinnen und Paten, Bischofsvikar Hanspeter Wasmer sowie Pfarrer Christoph Baumgartner den grossen Tag.

Ein freies Sakrament mit grosser Bedeutung

Die Firmung gilt als das wohl freieste Sakrament: Im Gegensatz zur Kindstaufe entscheiden sich die jungen Erwachsenen bewusst für diesen Schritt. Sie bekräftigen damit ihren Glauben und ihre Zugehörigkeit zur Kirche – eine Entscheidung, die in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich ist.

Zwei Wege zur Firmung

Die diesjährigen Firmandinnen und Firmanden konnten zwischen zwei verschiedenen Vorbereitungswegen wählen – dem Klassischen und dem Kompakteren Weg mit einem intensiven Wochenende. Das Rahmenprogramm war das gleiche.
Darin enthalten war ein gemeinsamer Start, das Vorbereitungstreffen und der Abend vor der Firmung.

Ein weiters Highlight war zusätzlich die Trainchallenge – bei der die Jugendlichen in der Ostschweiz mit dem Zug unterwegs waren und verschiedene Aufgaben zum Thema Nächstenliebe, Spiritualität und Teamgeist lösten.

Der klassische Weg

Dieser Weg umfasste zwei ganztägige Treffen zu unterschiedlichen Themen sowie die Vorbereitung und Teilnahme am Palmsonntagsgottesdienst. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch der „Gassenküche St. Gallen“. Dort erhielten die Jugendlichen Einblick in die Arbeit mit suchtkranken Menschen, die dort nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch soziale Kontakte und eine gewisse Tagesstruktur finden. Der Besuch hinterliess einen bleibenden Eindruck. Passend dazu wurde die Kollekte des Firmgottesdienstes zugunsten der Gassenküche gespendet.

Der kompakte Weg

Diese Gruppe traf sich für ein gemeinsames Wochenende mit Übernachtung im Pfadiheim Arbon. In Workshops setzten sich die Jugendlichen mit Themen wie sozialen Medien, Rassismus und den vier Säulen der Kirche auseinander.

Ein Höhepunkt war der Besuch in der „RestEssBar“ in St. Gallen, wo sie nicht nur Lebensmittel annahmen, sondern auch die Essensausgabe eigenständig gestalteten.

Sarina Geyer

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